Neuseeland

Bodypainting-Weltmeisterschaft

Für uns war es der perfekte Einstieg mit Südseeflair ins Neuseelandmonat. Wenn sich die weltbesten Körper-Malkünstler ein Stelldichein geben, ist das Inspiration pur. Und wir können uns gut vorstellen, dass Vicky, Tochter Victoria, auch einmal ihre Kunst in diesem Rahmen präsentiert, denn Bilder ihrer Facepaintings sind schon jetzt auf Instagram ein Hit.


Das Bemalen des Körpers mit farbigen Materialien gibt es in der Menschheitsgeschichte schon seit Urzeiten. Die Steinzeitmenschen malten mit Erdfarben: mit Ocker, dem schwarzen Manganoxid oder mit der Holzkohle. Sie malten mit Tierhaaren, die sie an Stöcke banden oder sie trugen die Farben gleich mit der Hand auf. Eine große Bedeutung der Körperbemalung gab es bzw. gibt es noch bei den Indianern Nord- und Südamerikas, die Bemalungen bei den australischen Ureinwohnern, der Körperkunst in Afrika, die bunte Welt der Farben in Indien, China und Japan oder Body Art in der westlichen Welt.

Mâori

Als Māori, werden die Angehörigen der indigenen Bevölkerung Neuseelands bezeichnet.


Ihre aus der pazifischen Inselwelt stammenden Vorfahren haben vermutlich im 13. Jahrhundert und damit etwa 300 Jahre vor den europäischen Seefahrern in mehreren Wellen von Polynesien aus das zuvor unbewohnte Neuseeland als erste Einwanderer besiedelt. Ihre Sprache wird Te Reo Māori genannt. Der Anteil der Māori an der neuseeländischen Bevölkerung beträgt ca. 15%.

Polynesische Maori-Tattoos sind sehr komplexe Motive, die von uralten Kulturen und Traditionen entstanden sind.

Die polynesischen Tätowierungen haben einen hawaiianischen, samoanischen, maorischen und aztekischen Ursprung. Jede dieser Kulturen hat ihre einzigartigen Muster, die eine eigene Bedeutung haben. Deshalb ist der Unterschied zwischen den Motiven sehr klein. Tätowierungen des Körpers, bevorzugt des Gesichtes, waren eine Kunstform, in der sozialer Rang, Status der Geburt, Heirat, Autorität und persönliches Zeichen gleich einer Unterschrift dargestellt wurden.

Seit 1990 erlebt Tā moko eine Renaissance – sowohl bei Männern als auch bei Frauen – als Zeichen der Identität und im Rahmen des allgemeinen Wiederauflebens der Sprache und Kultur der Māori. Jedoch werden die Muster heute tätowiert, nicht mehr mit Schabern in die Haut gekratzt. Nicht alle Moko sind allerdings dauerhaft, vor allem im Zusammenhang mit touristischen Veranstaltungen bestehen die Moko im Gesicht oft aus aufgetragener Farbe.


Wir haben mittlerweile ein eigenes Airbrushgerät, Howdy hat einen Kurs besucht und wir haben ein eigenes Familien-Tattoo entworfen, wie es bei den Familien der Maoris üblich ist. Dazu haben wir das Schuppenmuster gewählt, welches als Schutz der Familie dient.

Zusätzlich haben wir uns mit Gauguin, dem Disneyfilm „Vaiana“ und einem Muschel-Kalaha-Spiel unterhalten. Lustige Poolpartys in unserem Planschi und Südseegerichte haben natürlich auch nicht gefehlt.

Das große Neuseeland Kochbuch

Von Murray Thom (Autor) aus dem Knesebeck Verlag haben wir für dieses Monat echt „verschlungen“.

Über 80 neuseeländische Chefköche, Köche und Bäcker lassen sich in ihre Töpfe schauen und teilen Rezepte, wobei Gerichte aus frischen, lokalen Produkten entstanden, bis hin zu den bewährten Kiwi-Klassikern – sie spiegeln die ganze kulturelle Vielfalt Neuseelands wider. Über neun Monate lang haben die Autoren das Aroma des Landes eingefangen auf Booten, in Restaurants und Cafés und sogar in privaten Küchen. Alle Rezepte werden begleitet von handgeschriebenen Notizen der Köche und tollen Aufnahmen, die das Wesen dieses Landes zeigen. Eine einzigartige kulinarische Reise für alle Neuseeland-Fans!

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